Trainingsphilosophie

Jeder Hund hat eine reelle Chance verdient frei von Angst und Druck zu lernen und zu leben. Bei meiner Arbeit mit Hunden arbeite ich mit positiver Verstärkung und Motivation und lehne jegliche Art der Bestrafung und Unterdrückung ab. Warum? Weil ein Hund der bestraft und/oder unterdrückt wird Stress empfindet und negativer Stress ist Gift für Seele und Körper! Zudem ist neurophysiologisch nachgewiesen, dass Stress Lernprozesse hemmt.

Der Hund macht vielleicht im ersten Moment, was wir uns vorstellen, weil er sich dem Druck/Stress entziehen will, aber gelernt hat er dabei nur, dass wir Menschen unfair und wenig vertrauensvoll sind und das Arbeiten mit uns sich weder lohnt noch irgendwie Spaß macht. Und auch diverse Fehlverknüpfungen können nie ausgeschlossen werden und so führt eine kleine Unstimmigkeit durch falsches „Training“ später zu riesigen Problemen. Wird der Hund hingegen durch positive Verstärkung und die richtige Motivation angeleitet und erzogen, so baut der Hund Vertrauen und Bindung zu seinem Menschen auf und er lernt, wie viel Freude es macht mit seinem Menschen zusammen zu arbeiten.

 

Mal ganz ehrlich: Haben Sie sich nicht auch für einen Hund entschieden, um harmonisch MIT ihm zu leben und MIT ihm in der Natur unterwegs zu sein?? Dann hören Sie bitte auf Ihren Hund mit Druck und Strafe in eine Form pressen und ihn gefügig machen zu wollen, sondern fangen Sie an MIT Ihrem Hund zu leben und zu lernen! Nur Vertrauen schafft Lernbereitschaft!

 

Für jedes „Problem“ gibt es einen gewaltfreien Trainingsweg, der sogar Spaß machen kann und das Mensch-Hund-Team enger zusammenschweißt. Anstatt „wie bringe ich meinen Hund dazu XY nicht mehr zu tun?“ beginnt für mich der Lösungsweg mit der Frage „welches Verhalten erwarte ich von meinem Hund, was soll er tun?“. Immer das Ziel vor Augen! Gemeinsam mit unserem Hund können wir große Ziele erreichen. Wenn wir jedoch nur ständig versuchen Verhalten „abzutrainieren“ und dem Hund keine Alternativen aufzeigen, endet das Training oft in totaler Frustration und zwar auf beiden Seiten der Leine! Lernen Sie Ihren Hund kennen und lesen und nutzen Sie Verhaltensweisen und Vorlieben, die er Ihnen anbietet.

 

Wichtig ist aber auch, dass Hunde überhaupt erstmal Regeln bekommen, die der Hundehalter konsequent aufrecht erhält. Denn Regeln geben unseren Hunden Halt und nehmen ihnen die Last der Verantwortung. Ein Hund der keine Regeln und Tabus kennenlernt, bekommt schnell das Gefühl sich selbst um alles kümmern zu müssen und damit sind die meisten Hunde vollkommen überfordert. Dabei geht es nicht darum den Hund zu "dominieren" und in strengem Befehlston zu kommunizieren, sondern ihm als souveräne und richtungsweisende Führungspersönlichkeit zu erklären, was wir von ihm überhaupt erwarten und wie wir uns das Zusammenleben vorstellen.

 

Ich möchte durch meine Funktion als Hundetrainerin erreichen, dass Sie Ihren Hund lesen und verstehen lernen, möchte Ihnen das nötige Werkzeug in die Hand geben und Sie auf den erfolgreichen Weg mit Ihrem Hund hinbegleiten. Das Ziel ist, dass Sie und Ihr Hund gerne miteinander arbeiten, (wieder) in Harmonie zusammen leben und vorallem: sich aufeinander verlassen können.